Leben

Studieren und Arbeiten: Die Balance finden

Lisa Schmitt12. Juni 20262 Min Lesezeit

Im Café sitzt eine Gruppe von Studenten, Laptops auf dem Tisch, in der Hand eine Kaffeetasse. Sie sieht aus, als wären sie mitten in einer Gruppenarbeit. Doch einer von ihnen schaut ständig auf sein Handy. „Ich muss noch die Schicht im Restaurant bestätigen“, sagt er. Du fragst dich sicher, wie die meisten von ihnen das alles schaffen. Arbeiten, studieren, Freundschaften pflegen – das ist eine Menge. Und es wird immer mehr zur Norm, dass Studenten nebenher jobben. Aber was kostet das am Ende?

Immer mehr Studenten arbeiten, um ihre Miete zu zahlen oder einfach etwas Geld für den Alltag zu verdienen. Das klingt zunächst nach einer tollen Idee. Ein bisschen Geld in der Tasche hat schließlich noch niemandem geschadet. Aber einfach mal so ein paar Stunden arbeiten? Das kann schnell zum Problem werden. Du hast vielleicht schon einmal davon gehört, dass viele den Stress aus der Uni nicht mehr stemmen können. Dabei sind die Gründe oft ganz simpel: Zu viel Arbeit, zu wenig Zeit für das Studium.

Stress und Zeitmanagement

Gerade jetzt in der Prüfungszeit wird’s brenzlig. Studenten stellen fest, dass sie die Vorlesungen nicht mehr schaffen, weil sie am Freitagabend arbeiten müssen. Das heißt: weniger Zeit fürs Lernen, das bedeutet schlechtere Noten. Wer kennt das nicht? Am Ende wird die ganze Chose zum Balanceakt. Man muss schauen, wo man Abstriche machen kann. Oft sind es die sozialen Kontakte, die leiden.

Du denkst vielleicht, dass ein Job während des Studiums die perfekte Möglichkeit ist, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Und das ist es auch! Aber man muss realistisch bleiben. Ein Nebenjob sollte nicht zur Hauptbeschäftigung werden. Wenn man dann nur noch von der Arbeit und dem Studium spricht, geht das auf die Nerven – nicht nur eines selbst, sondern auch der Freunde.

Tipps für eine bessere Balance

Es ist wichtig, sich selber zu schützen. Ein guter Tipp? Plane deine Woche im Voraus. Das hilft, die Arbeitszeiten und die Studieninhalte besser aufeinander abzustimmen. Da hilft auch eine To-Do-Liste, um den Überblick zu behalten. Und, du wirst lachen, manchmal ist es auch hilfreich, einfach mal „Nein“ zu sagen. Du bist nicht verpflichtet, jede Schicht zu übernehmen. Ein bisschen Selbstfürsorge könnte dir helfen, den richtigen Rhythmus zu finden.

Letztlich gilt: Es ist natürlich vollkommen in Ordnung, neben dem Studium zu arbeiten. Doch es muss kontrolliert und mit Bedacht geschehen. Ein Job kann eine Bereicherung sein, aber nur solange er nicht zu einer Last wird. Und das ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Studium.

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